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DIE GROSSE TITELSTORY
„Als wäre das
Projekt ihr
gemeinsames
Baby.“
Fähigkeiten genau. Diese fließen bewusst in die gemeinsame Arbeit ein“. Genau darin liege ihrer Meinung auch das
Potenzial dieser Gruppe: „Professionelle Künstler:innen begegnen einander mit großem Vertrauen und arbeiten offen,
ernsthaft und mit hoher Eigenverantwortung an einem
gemeinsamen Anliegen – als wäre das Projekt ihr gemeinsames ,Baby’.“
Um die bisher größte Herausforderung der Produktion im Sommer – nämlich laut der
Künstlerischen Leiterin „die Koordination der Probenzeiten und der Aufnahmen, die
spontan dem Wetter angepasst werden mussten“ – kommt das Ensemble im Herbst jedenfalls herum, da alles drinnen stattfindet. Doch wie viel improvisatorischen Freiraum
werden die Beteiligten eigentlich beim Bühnenstück im Herbst haben? „Musikalisch
eröffnet dieses Stück ein breites kompositorisches Spektrum: Die im Frühling entstandenen Improvisationen bilden das Ausgangsmaterial für Variationen, Überlagerungen und
Neukombinationen, aus denen sich eine eigenständige kompositorische Struktur entwickelt. Die unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Medien schaffen dabei neue Zugänge zu denselben Situationen und verdichten sie zu atmosphärischen Erfahrungsräumen. Vergangene Momente werden nicht rekonstruiert, sondern in der Gegenwart neu
verhandelt und im Hier und Jetzt erfahrbar gemacht“, sagt Silvia Salzmann dazu. Auch
der Kammerchor Feldkirch wird wieder mit 30 Sänger:innen dabei sein. „Der Kammerchor Feldkirch spiegelt dabei in besonderer Weise die Vielfalt unserer Gesellschaft wider.
Gerade darin liegt ein großes Potenzial für dieses Stück: Denn die Bedeutung eines Au-
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MOZ - MONTFORTER ZWISCHENTÖNE MAGAZIN - N.02 - HERBST 2026