MOZ Magazin - Magazin - Seite 13
genblicks verändert sich mit den unterschiedlichen Lebensphasen und individuellen Erfahrungen. Der Kammerchor
verleiht dieser Vielstimmigkeit eine gemeinsame Stimme“,
meint die Choreografin.
„Diese
Produktion
ist in vielerlei
Hinsicht
einzigartig.“
Fragt man sie und Folkert Uhde danach, welche Erlebnisse sie sich für das Publikum bei „in the blink of an eye
II“ im Herbst wünschen, so zögern sie nicht lange. „Überraschung, Staunen und neue Perspektiven“, sagt Folkert
Uhde, „Gänsehaut“, wünscht sich Silvia Salzmann für die
Zuschauer:innen. Doch muss man die Geschichte des Stückes dafür eigentlich bis ins
Detail verstehen? „Im Idealfall kann man dem Stück folgen und sich fallen lassen – mit
welchem Sinn auch immer“, erklärt Salzmann. Und wer bis hierher noch nicht überzeugt wäre, dass es sich lohnt, „in the blink of an eye“ anzuschauen, was würde das
Leitungsduo der- oder demjenigen dazu auf den Weg geben, warum er oder sie kommen
sollte? „Weil man den gegenwärtigen Moment nicht festhalten kann – aber man kann
ihn gemeinsam erleben. Und manchmal genügt genau das, um verändert nach Hause zu
gehen. Und weil es daran erinnert, dass Zukunft nicht irgendwann entsteht, sondern in
jedem einzelnen Jetzt“, sagt die Choreografin. Und der Konzertdesigner verweist zudem
darauf, dass „diese Produktion in vielerlei Hinsicht einzigartig ist – und in dieser Form
nur bei den Zwischentönen zu erleben sein wird“. Abschließend überlegt Silvia Salzmann, welcher Gedanke am passendsten wäre, wenn der letzte Ton von „in the blink of
an eye“ verklungen ist und der letzte Tanzschritt getan wurde: „Dass jede Entscheidung
im Moment ein Echo in der Zukunft hinterlässt.“
MOZ - MONTFORTER ZWISCHENTÖNE MAGAZIN - N.02 - HERBST 2026
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