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KÜNSTLER:INNEN IM SPOTLIGHT
MIT BODENMIKROORGANISMEN BESCHÄFTIGT SICH NADINE PRÄG TAGTÄGLICH. MANCHMAL ENTDECKT SIE IN DEN KLEINSTEN
TEILCHEN, DIE FÜR DAS BLOSSE AUGE UNSICHTBAR SIND, DINGE, DIE DIE WELT VON MORGEN VERÄNDERN KÖNNEN.
nachhaltig möglichst gut erfüllen können. Dies betrifft laut Ministerium insbesondere die
nachhaltige Bewirtschaftung und die Vermeidung von Bodenverlust durch Versiegelung.
Denn Böden seien als lebendige Lebensräume wichtig. Darum gibt es seit gut 20 Jahren
das „Bodenforum Österreich“, Expertinnen und Experten treffen sich zwei Mal im Jahr,
um sich über den Schutz der Böden auszutauschen. Zuletzt war dabei Thema, wie Böden
einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Denn Böden speichern Kohlenstoff und tragen zur Minderung von Treibhausgasen bei, schreibt das Ministerium. Frühzeitiges Erkennen von belasteten Böden, Prävention und Gegenmaßnahmen seien wichtig.
Und genau diese Bodenschicht gilt es nun besser zu verstehen, sagt Nadine Präg. Diese
Grundlagenforschung ist es, die sie jeden Tag motiviert. Ohne grundlegendes Verständnis
über Organismen und deren Kreisläufe können keine Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden, erklärt die Biologin. In der Grundlagenforschung sehe man die Ergebnisse
nicht gleich, man brauche Geduld, einen langen Atem. Es gilt viel zu dokumentieren für
spätere Forschungsgruppen.
Absolut hoffnungsvoll stimmten sie aktuell mehrere Förderprogramme der Europäischen
Union. Unter dem Titel „Living Labs“ startet zum Beispiel
ein neues Projekt rund um nachhaltige Bodenbewirtschaftung und gesunde Böden in ganz Europa, gefördert mit
zwölf Millionen Euro.
Nadine Präg ist Teil davon. „Viele Menschen arbeiten über
einen längeren Zeitraum zusammen, um Wissen aufzubauen und auszutauschen. Wir wollen verstehen, wie wir
unsere Böden gesund erhalten und dort, wo es nötig ist,
wieder gesünder machen. Für die Zukunft von uns allen,
von Menschen, Tieren und Pflanzen.“ Dieser zukunftsgerichtete Blick, die Neugier, was noch kommen wird, wie
ihre Forschung Teil hat an den Problemlösungen – das
treibt sie jeden Morgen an, wenn sie ins Labor kommt.
„Für die
Zukunft von
uns allen, von
Menschen,
Tieren und
P昀氀anzen.“
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MOZ - MONTFORTER ZWISCHENTÖNE MAGAZIN - N.02 - HERBST 2026